Berlin 1922 – Crime Mysteries

Lösen Sie 11 spannende Kriminalfälle im Berlin der 1920er Jahre!

Berlin 1922 – eine Stadt zwischen Vergnügen und Verbrechen. Folgen Sie Kommissar Gunther Hartmann und Kriminalassistentin Rosalie in die mondäne Welt des Stummfilms, in elegante Stadtvillen und ins verrufene Scheunenviertel. Tauchen Sie ein in elf spannende, reich illustrierte Geschichten mit viel Zeitkolorit, begegnen Sie skurrilen Typen wie Finten-Freddy oder der Wahrsagerin Madame Lafajette und schmunzeln Sie über Hartmanns und Menzels ständige Scharmützel.
Crime Mysteries – Berlin 1922. Ullmann Medien GmbH 2021, ISBN 978-3-7415-2575-9 9,99 €

kulturnews empfiehlt Berlin 1922 als einen der besten Krimis im Juli 2021:
“Ein scharfer Blick für verräterische Details und gewiefte Kombinationsgabe sind gefragt, wenn man sich mit Polizeiassistentin Rosalie Menzel und dem erfahrenen Kommissar Gunther Hartmann messen will. Aber auch ohne die eingeschobenen Fragen beantworten zu können, lässt man sich bei den elf Kriminalfällen gerne ins Berlin der 1920er-Jahre entführen, dessen Milieus durch zahlreiche Illustrationen und historische Fotos stimmungsvoll zum Leben erweckt werden.”

TEXTPROBE: “Frauen bei der Polizei”, murmelte Hartmann mit leerem Blick. “Wieder eine dieser neumodischen Ideen! Alles soll jetzt neu und anders werden, als hätte sich das Alte nicht bewährt! Als ob die Menschen klüger würden, nur weil sie ständig Neues erfinden.”
“Frauen sind nicht gerade eine neue Erfindung, Herr Kommissar”, wagte ich einzuwenden, doch er überhörte meine Bemerkung.
“Frauen neigen zu Unsachlichkeit, sie können Gefühl und Intellekt nicht scharf voneinander trennen. Das ist jedoch unerlässlich in unserem Beruf“, dozierte er weiter. „Um Verbrechen zu analysieren, erfordert es einen kühlen, analytischen Verstand und Kombinationsgabe, dazu natürlich gute Menschenkenntnis. Alles andere ist Humbug.“
“Die Daktyloskopie erscheint mir aber ein recht nützlicher Humbug zu sein“, entgegnete ich, und Hartmann schaute auf.
„Ich schätze es nicht, wenn man meine Gedankengänge unterbricht“, wies er mich scharf zurecht. „Was Sie von mir zu hören bekommen, das sollten Sie als Gewissheit nehmen, Fräulein Menzel. Merken Sie sich das.“ Er schwieg eine Weile, fragte dann jedoch in weit milderem Ton: „Sie halten die Fingerabdruckanalyse also für unverzichtbar?

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